Links verkaufen

Linkmarktplätze nutzen

Will man mit bezahlten Links Geld verdienen, gibt es 2 Wege an Kunden heranzukommen.

Die erste Möglichkeit sind Linkmarktplätze, auf denen Angebot und Nachfrage zusammen gebracht wird.

Einer dieser Marktplätze ist Teliad.de*. Dort kann man seine Website eintragen und dann wartet man auf Buchungsanfragen.

Findet man eine Buchungsanfrage für einen Backlink passend, dann baut man diesen Link auf der eigenen Seite ein und bekommt dann Monat für Monat einen Betrag X ausgezahlt, bis der Kunde die Buchung beendet.

Linkmarktplatz - TeliadAuf Teliad geht es um Einzellinks. Andere Anbieter, wie z.B. Backlinkseller* setzen dagegen auf automatisierten Backlinkaufbau.

Auch hier meldet man seine Website an und wartet auf die Freischaltung. Ist diese erfolgt baut man auf seiner Website ein Stückchen Code ein und muss sich dann eigentlich um nichts mehr kümmern. Die Anbieter versuchen dann so viele Link zu vermieten, wie man selber maximal zugelassen hat, wobei diese Links auch immer mal wechseln können. Man kann in der Regel aber auch Links ablehnen.

Auch bei dieser Variante bekommt man monatlich einen bestimmten Betrag gutgeschrieben.

Als dritte Möglichkeit haben sich in den letzten Monaten Anbieter etabliert, die bezahlte Artikel mit bezahlten Backlinks kombinieren. Everlinks.net*, Rankseller.de* und Co. setzen dabei auf Blogbeiträge, die man selber schreibt oder fertig einbaut und die einen follow-Link zur Website des Kunden enthalten.

Wenn man den Artikel selber schreibt, ist die Vergütung natürlich höher. Bei diesen Anbietern gibt es in der Regel nur eine Einmalvergütung.

Der Grund für die Kombination von Inhalten und Backlinks ist natürlich Google. So will man es Google schwerer machen, diese bezahlten Links zu erkennen.

Links direkt vermieten/verkaufen

Alternativ kann man den Linkverkauf bzw. die Linkvermietung auch selber in die Hand nehmen.

Dazu bedarf es aber entweder Kontakten zu SEOs, Firmen etc. oder man hat mit seiner Website/Blog schon so eine große Reichweite, dass Linkkäufer/-mieter von allein auf einen zukommen.

Der Vorteil des direkten Kontakts zum Kunden ist, dass man die Provision für den Linkmarktplatz spart und meist noch etwas bessere Konditionen aushandeln kann.

Allerdings muss man natürlich auch mehr hinterher sein, da man bei der Linkmiete regelmäßig Rechnungen schreiben und bei Zahlungsverzug nachhaken muss.

Dafür ist diese Variante etwas sicherer, da Google hier doch schwerer dahinter kommen kann, als das bei öffentlichen Linkmarktplätzen der Fall ist.

 

Preise und Abrechnung

Die Preise in Linkmarktplätzen werden in der Regel zwar manuell vom Website-Betreiber festgelegt, aber viele der Marktplätze geben Empfehlungen und Durchschnittpreise an.

Dabei orientieren sich diese Marktplätze noch immer sehr stark am Google PageRank, obwohl dieser schon lange nicht mehr die Bedeutung hat, wie noch vor ein paar Jahren.

Auch beim Linkverkauf greift mein Tipp zur Preisfindung, den ich für die Direktvermarktung schon mehrmals vorgestellt habe. Man sollte mit einem guten und konkurrenzfähigen Preis starten. Sind die angebotenen Linkplätze dann ausgebucht, empfiehlt sich nach einer Weile eine Preiserhöhung. Nach und nach tastet man sich so an die Maximalpreise heran.

Bei der direkten Linkvermietung haben die Kunden oft schon genaue Preisvorstellungen und man muss hier schauen, ob es sich lohnt. Schließlich macht die direkte Linkvermietung mehr Arbeit (Rechnungen schreiben), so dass man auch mehr einnehmen sollte. Die Preisuntergrenze sollte also etwas höher als das liegen, was man bei Linkmarktplätzen für einen vermieteten Link bekommen würde.

Zum Ende noch der Tipp, dass man auf Vorkasse bestehen sollte. Nichts ist ärgerlicher, als dass man dem Kunden vertraut und dann seinem Geld hinterher rennt. Das habe ich bei der Direktvermarktung meiner Werbebanner leider schon mal erlebt. Seitdem setze ich nur noch auf Vorkasse.

Risiken

Bezahlte Links sind Google ein Dorn im Auge, da damit natürlich bewusst versucht wird, die Rankings zu manipulieren. Dementsprechend geht Google mittlerweile immer stärker gegen solche Links vor.

Primär stehen dabei Linknetzwerke und ähnliches im Fokus. Natürlich mag Google auch bezahlte Links nicht, die auf Linkmarktplätzen oder direkt zwischen Website-Betreiber und Kunde vereinbart werden.

Allerdings ist es für Google natürlich auch nicht so einfach, diese zu identifizieren. Wer es nicht übertreibt und vor allem auf lange Linkpartnerschaften mit thematisch relevanten Linkzielen setzt, ist auch heute noch relativ sicher vor Google. Aber eben nicht 100% sicher.

Dessen sollte man sich bewusst sein, bevor man auf seinem Hauptprojekt bezahlte Links zulässt.

Google kann mit PageRank-Abzug, zeitlich begrenzten Abstrafungen in den Rankings, bis hin zum kompletten Rauswurf aus dem Google-Index schon recht großen Schaden anrichten.

Vor- und Nachteile

Hier nochmal die Zusammenfassung der wichtigsten Vor- und Nachteile.

Vorteile:

  • relativ leicht verdientes Geld
  • mit relativ wenig Aufwand verbunden
  • Linkvermietung ist dauerhafte Einnahmequelle
  • Links werden noch eine ganze Zeit lang wichtig für das Google-Ranking sein

Nachteile:

  • bezahlte Links können Abstrafungen durch Google nach sich ziehen
  • nicht gekennzeichnete bezahlte Links (also Werbung) sind auch aus rechtlicher Sicht problematisch
  • Einmalzahlungen für Links sind auf Dauer nicht lukrativ
Fazit

Bei der Einnahmequelle „Linkverkauf und Linkvermietung“ muss jeder für sich selbst Vor- und Nachteile abwiegen.

Es kann sehr einfaches und gut verdientes Geld sein. Es kann aber auch Ärger mit Google bringen.

Deshalb sollte sich jeder gut überlegen, ob und wo er/sie diese Einnahmequelle einsetzt.





Was ist Linkverkauf und Linkvermietung ?

Backlinks spielen auch heute noch eine sehr wichtige Rolle in der Suchmaschinenoptimierung. Google wertet die Backlinks einer Website aus und bezieht diese in die Berechnung des Rankings in der Google Suche mit ein. Deshalb sind viele gute Backlinks natürlich von Vorteil.

Das wissen auch SEOs und Firmen, weshalb es im Web einen regen Handeln mit Backlinks gibt. Gerade bei Firmenseiten, Shops oder ähnlichen Websites, die von selber kaum natürliche Backlinks bekommen, wird oft mit bezahlten Links nachgeholfen.

2 Varianten sind dabei zu unterscheiden.

Zum einen gibt es den Linkverkauf. Dabei setzt ein Website-Betreiber oder Blogger in (meist nur) einem Artikel einen Link zur Website des Linkkäufers und erhält dafür dann eine Einmalzahlung.

Das hat für beide Vorteile, da der Aufwand für den Verkäufer sehr gering ist und er einen schönen Einmalbetrag erhält. Für die Linkkäufer ist es auf Dauer natürlich recht günstig, allerdings gibt es keine Garantie, dass der Backlink nicht irgendwann gelöscht wird.

Die zweite Möglichkeit ist die Linkmiete. Dabei setzt der Verkäufer einen Link meist in vielen, wenn nicht sogar allen Unterseiten, und kassiert dafür dann eine monatliche Vergütung. Auf Dauer ist diese Variante für den Verkäufer natürlich lukrativer, aber auch der Käufer hat den Vorteil, dass der Link solange bestehen bleibt, wie er dafür bezahlt.